Rückblick September – Zwischen Kürbisduft, Content-Camp und Rohrbruch

2. Okt. 2025 | 0 Kommentare

Der September hat sich nach Aufbruch und Abschied zugleich angefühlt. Nach Sommerabenden im Garten, nach neuen Ideen, nach Chaos – und nach ganz viel Lieblingsschnute-Herzblut.

Lieblingsschnute wächst weiter

Hinter den Kulissen hat sich im September einiges getan – und manches davon fühlt sich ein bisschen nach „Neuanfang“ an.
Mein kleines Herzensprojekt „Back dir Liebe“ steckt gerade mitten in der Überarbeitung. Die Idee dahinter: ein liebevoll gestaltetes DIY-Geschenkset für Hunde und ihre Menschen – mit Rezept, Anhänger und Inspiration, um kleine Aufmerksamkeiten selbst zu machen. Es soll zeigen, dass Hundesnacks nicht nur gesund, sondern auch richtig schön verschenkt werden können.

Ich feile aktuell noch am Design, teste verschiedene Rezeptvarianten und tüftele an der Umsetzung, damit am Ende alles stimmig ist – von der Anleitung bis zur Verpackungsidee.
Gleichzeitig habe ich mich im September intensiv mit Payhip beschäftigt, um meine ersten digitalen Produkte direkt über meine Webseite anbieten zu können. Das ist Neuland für mich – aber ein spannender Schritt in Richtung Selbstständigkeit als Hundeernährungsberaterin.

Was ich auf dem Weg gelernt habe: Mini-Produkte zu entwickeln braucht nicht nur Kreativität, sondern auch viel Organisation. Und dass man PDF-Links besser fünfmal testet, bevor man sie stolz veröffentlicht, habe ich diesen Monat auch gelernt. 😉

Content Camp der Piñatas

Ein echtes Highlight war meine Teilnahme am Content Camp der Piñatas. Eine Woche lang drehte sich alles um Reels & Carousels – also darum, wie man Inhalte visuell ansprechend, verständlich und markentreu aufbereitet.
Ich habe gelernt, wie wichtig ein klarer Aufbau, starke Hooks und konsistente Gestaltung sind – und wie viel Spaß es macht, kreative Ideen endlich in Bewegung zu bringen.
Besonders spannend war zu sehen, wie unterschiedlich Storytelling auf Instagram funktionieren kann, wenn man die eigene Stimme beibehält.

Hier zeige ich euch ein Beispiel aus dem Camp 👇


Sanitär-Thriller des Monats

Und dann war da noch … die Sache mit der Sanitärfirma.
Eigentlich sollte das nur der letzte Handgriff nach einem längst abgeschlossenen Wasserschaden sein. Der ursprüngliche Schaden war schon im März passiert, im April hatte die Sanitärfirma das defekte Rohr repariert und den Heizkörper abmontiert, damit die Tischler anschließend die Wand sanieren konnten.

Monate später, im September, sollten die Sanitärleute nun nur noch den Heizkörper wieder anbringen. Ein Routineeinsatz – dachte ich. Doch als sie hier standen, stellten sie fest: Die Anschlüsse lagen zu tief, sodass der Abstand zwischen Boden und Heizkörper zu eng war, die Rohre müssten höher gesetzt werden.

So weit, so lösbar. Nur leider hatten sie nicht das passende Werkzeug dabei. Also wurde improvisiert – mit einem Lochbohrer. Das Ergebnis: ein sauberes Loch. Bedauerlicherweise nicht nur in der OSB-Platte, sondern auch im Heizungsrohr dahinter.

Was dann folgte, war ein Déjà-vu in Reinform: Die Wand musste wieder aufgemacht werden, um die neue Leckage zu reparieren. Dann wurde eine neue Platte zugeschnitten, eingesetzt, verspachtelt, und endlich – nach zwei Tagen, Dreck, verlorener Zeit und noch mehr Geduld – konnte der Heizkörper tatsächlich montiert werden.

Ich kann nicht genau sagen, was mich mehr genervt hat – das Geräusch der zischenden Leitung, die Tatsache dass ich ein Stück neu tapezieren muss, die verlorene Zeit oder der Gedanke an das, was die Reparatur diesmal kosten wird. Aber eins ist sicher: Das Kapitel ist noch nicht zu Ende. Das Rechnungsdrama wartet geduldig auf den Oktober. 😅

Caleas kleiner Schreckmoment

Als wäre das alles nicht genug, hat Calea mich an einem Sonntagmorgen noch ordentlich in Sorge versetzt.
Eigentlich wollte ich um sechs Uhr nur schnell das Frühstück für die beiden vorbereiten – aber anstatt wie sonst sabbernd in der Küche zu stehen, blieb sie im Wohnzimmer. Irgendetwas war anders.

Als ich um die Ecke sah, entdeckte ich einen kleinen Fleck Erbrochenes. Erst dachte ich, die Farbe liege am Licht, doch als ich ihn aufwischte, war klar: da war Blut drin. Blutiges Erbrochenes hatte ich bisher zum Glück noch nie – und natürlich war der erste Gedanke nach einem schnellen Blick ins Internet: Vergiftung. Fremdkörper. Notfall.

Ich habe sofort den tierärztlichen Notdienst angerufen – eine wirklich tolle Tierärztin am Telefon hat mich beruhigt und geraten, erst einmal zu beobachten. Wenn das Erbrechen aufhört, könne es auch eine einfache Gastritis sein. Solange kein reines Blut kommt, müsse ich mir keine großen Sorgen machen.

Mein Mann Davis ist trotzdem hergekommen ❤️, damit wir notfalls direkt losfahren können. Zum Glück war das nicht nötig. Am nächsten Tag kam zwar noch etwas blutiger Durchfall dazu, aber der Tierarzttermin brachte Entwarnung: ein leichter Magen-Darm-Infekt. Nach drei Tagen Schonkost war meine kleine Drama-Queen wieder ganz die Alte – und ich um einige graue Haare reicher.

Kürbisduft & Lieblingsmomente

Zwischen all dem Trubel hat sich der September trotzdem wunderbar angefühlt: Die ersten Kürbisse im Korb, Spaziergänge bei stürmischem Wetter, Calea und Piper die sich alle Krallen leckten, da sie die Kürbiskekse so wunderbar fanden.
Ich habe neue Rezepte getestet, Fotos gemacht und mich immer wieder daran erinnert, warum ich das alles tue – weil es mir Freude macht, Wissen und Liebe in kleine, gesunde Snacks zu verwandeln.

Was ich im September gebloggt habe

Der Blog ist im September ordentlich gewachsen! Neu dabei sind:

Kürbis-Leckerlis für Hunde – Backmatten-Rezept mit Parmesan

Die 5 besten Tipps, wenn du Hundekekse selber machen willst

Bunte Kokosstreusel für Hundekekse

Hundekekse mit Kürbis – mehr als nur ein Snack

Hundekekse zum Selbermachen – der komplette Anfänger-Guide

Ausblick auf den Oktober

Wenn ich auf diesen Monat zurückblicke, fühlt es sich ein bisschen an wie eine Achterbahnfahrt mit Vollgas und offenen Fenstern.
Beruflich ist Lieblingsschnute wieder ein Stück gewachsen, das Content Camp hat neue Ideen entfacht, die Sanitärfirma hat für mehr Action gesorgt, als mir lieb war – und Calea hat mir mit ihrem kleinen Magen-Drama einmal mehr gezeigt, wie schnell aus Alltag Aufregung werden kann.

Ein sehr bewegter September also, der mich mit dem Gefühl zurücklässt, dass ich besser auf mich achten darf – und dass manchmal weniger wirklich mehr ist.
Für das letzte Viertel des Jahres wünsche ich mir vor allem eines: ein bisschen Ruhe zwischen all den Plänen, warme Herbstsonne im Gesicht, goldene Spaziergänge mit den Hunden und genug Zeit, um all das zu genießen, was schon da ist. 🍂🐾

Bleibt gesund, du und dein Hund❣️

Deine

Vanessa Seedorf - Expertin für magensensible Hunde

Über mich

Vanessa Seedorf ist das Herz von Lieblingsschnute und angehende, zertifizierte Hundeernährungsberaterin. Ihr besonderer Fokus liegt auf der Ernährung und Unterstützung magensensibler Hunde. Durch die jahrelange Begleitung ihrer eigenen, sensiblen Hündinnen kombiniert sie fundiertes Fachwissen mit echter Praxiserfahrung. Mit ihren Rezepten und Ratgebern hilft sie Hundebesitzern dabei, den Napf wieder mit Leichtigkeit und Wohlbefinden zu füllen – für eine glückliche Schnute und einen entspannten Bauch.

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